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  • 20.08.2019
Tushek schlägt wieder zu
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20.08.2019

Tushek schlägt wieder zu

Zwischen 2012 und der Insolvenz im Jahr 2016 hat der Sportwagenbauer Tushek & Spigel Supercars die konventionell angetriebenen Modelle TS 500 und TS 600 angeboten. 2017 wurde das Projekt unter dem Namen Tushek Limited wiederbelebt. Mittlerweile gibt es auch ein neues Modell namens TS 900 H Apex. Anders als bei den Vorgängern setzt die neue Flunder zusätzlich zum Audi-V8-Benziner noch auf zwei E-Motoren. Das Zusammenspiel der Aggregate soll das Hypercar bis knapp an die Megawattklasse katapultieren. Wie die slowenische Tageszeitung Delo berichtet, will Tushek Anfang 2020 mit der Produktion einer auf 12 Exemplare begrenzten Kleinserie starten. Der Stückpreis soll bei 1,2 Millionen Euro liegen.

Bereits der auf 687 PS gezüchtete 4,2-Liter-V8 von Audi bietet als ausreichend Potenzial, den lediglich 1,4 Tonnen leichten TS 900 sehr flott voranzutreiben. Zusätzlich kommen an den beiden Vorderrädern 653 PS starke E-Maschinen zum Einsatz. Im Zusammenspiel soll das Motoren-Trio 1339 PS sowie 1600 Newtonmeter Drehmoment entfesseln, was einen Sprint aus dem Stand auf Tempo 100 in weniger als 2,5 Sekunden erlauben soll. Maximal werden 380 elektronisch abgeregelte km/h erlaubt. Der in Slowenien gebaute TS 900 soll rein elektrisch bis zu 50 Kilometer weit fahren können.

Der auf einem sogenannten Chrom-Molybdän-Space-Rahmen basierende und mit Carbon-Komposit-Materialien eingekleidete Flügeltürer zeichnet sich außerdem durch ein abnehmbares Dachelement sowie eine Auspuffanlage von Akrapovic aus. Der 1,11 Meter flache Zweisitzer steht auf geschmiedeten 19-Zoll-Leichtbaufelgen mit Zentralverschluss. Die Räder tragen Pirellli-Pneus Trofeo R, vorne 235er, hinten 305er. Ebenfalls großzügig dimensioniert sind die Keramikbremsscheiben, die vorne von Sechs- und hinten von Vierkolbensättel von Brembo in die Zange genommen werden.

Neben dem Kleinserienbau des TS 900 H Apex hat Tushek die Entwicklung eines rein elektrisch angetriebenen Sportwagens angekündigt. Dabei soll ein neu entwickeltes Antriebssystem zum Einsatz kommen, das gegenüber vergleichbaren Mitbewerbern 50 Prozent mehr Reichweite ermöglichen soll.
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