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Junger Hacker wollte Spuren verwischen
политика
25.03.2019

Junger Hacker wollte Spuren verwischen

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Nach der illegalen Veröffentlichung privater Daten von Politikern und Prominenten hat sich der junge Hacker große Mühe gegeben, seine Spuren zu verwischen. Allerdings erst als er durch Medienberichte erfuhr, dass die Polizei eine eigene Ermittlergruppe für die Suche nach dem Datendieb eingerichtet hat. Das erfuhren Bundestagsabgeordnete am Donnerstag bei einer Sondersitzung des Innenausschusses zum Datenklau bei Politikern und Prominenten. Ihren Angaben zufolge löschte der 20-jährige Schüler aus dem hessischen Homberg (Ohm) seine Festplatte 32 Mal.

Der Präsident des Bundeskriminalamtes (BKA), Holger Münch, sagte, der Hacker habe außerdem einen Computer auf einem Recyclinghof "ordnungsgemäß entsorgt". Die Polizei sei jetzt damit beschäftigt, seine Festplatte aus einer Vielzahl von Festplatten, die dort ebenfalls abgegeben worden seien, herauszufischen. Weiterhin offen ist, ob der geständige Datendieb womöglich doch Mitwisser oder Unterstützer hatte. Münch betonte, auch zur Klärung dieser Frage dauerten die Ermittlungen noch an. Münch widersprach in der Sitzung dem Bericht der "Bild"-Zeitung, wonach der Hacker Material im Darknet gekauft haben soll. Er könne diese Meldung nicht bestätigen, die Information stamme jedenfalls nicht aus Ermittlerkreisen seiner Behörde, so der BKA-Chef.

Bundesinnenminister Horst Seehofer musste sich während des Sondertreffens kritische Fragen zum Umgang der Bundesbehörden mit dem Datenklau anhören. Die Mitglieder des Innenausschusses fragten ihn und die Chefs der ihm unterstehenden Sicherheitsbehörden, wie sicher es sei, dass der Beschuldigte alleine gehandelt habe. Der SPD-Innenpolitiker Burkhard Lischka wollte außerdem wissen, weshalb das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) einzelne Hinweise, die bereits im Dezember aufgetaucht waren, nicht gleich an das Bundeskriminalamt weitergeleitet habe.
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Die von dem Datenklau zum Teil selbst betroffenen Abgeordneten fragten Seehofer, Münch und BSI-Chef Arne Schönbohm außerdem, wieso sie und andere Betroffene nicht früher darüber informiert wurden, dass ihre Handynummern und zum Teil auch private Chat-Verläufe im Netz für jedermann zu finden waren.

Der 20 Jahre alte Datendieb war Anfang der Woche festgenommen worden. Er legte ein Geständnis ab und wurde anschließend auf freien Fuß gesetzt. Bei seiner Vernehmung sagte er nach Angaben des Bundeskriminalamtes, er habe Prominente und Politiker "bloßstellen" wollen, über deren öffentliche Äußerungen er sich geärgert habe.
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